Veranstaltungsplan 2018 (Stand Februar 2018)

Ausstellungen im Rathaus (Vernissage jeweils um 11.30 Uhr)

14.01. - 16.03.2018 Ausstellung Patrick Fauck - Freischwimmer

"Die Druckgrafik betrachte ich nicht als „schmückendes" Beiwerk, als Erweiterung des Repertoires wie bei einem Maler oder Bildhauer, nein, für mich ist das künstlerische Drucken Hauptweg, Laboratorium und großes Experimentierfeld. Der Reiz der Alchemie der „Schwarzen Kunst", das jeder Drucktechnik eigene Prozedere, die unterschiedlichen und unverwechselbaren Charakteristika aller druckgrafischen Disziplinen, sei es die Radierung in all ihren Facetten, sei es der Holz- und Linolschnitt, die Lithographie, der Siebdruck usw., oder der sehr aufwendige und heute leider schon fast in Vergessenheit geratene Lichtdruck; sie alle ziehen mich in ihren Bann und überall dort herrscht für mich Faszination, Kunstwollen und Tatendrang."


 25.03. - 01.06.2018 Ausstellung Shubagga Habibi Lars Heiden und Jan Misdorf mit der Ausstellung "KEIN PARTY. KEIN PARK."

Shubagga Habibi wurde am 14.September 2014 von Tobias Krieg, Lars Heiden und Jan Misdorf gegründet.
Unter dem bizarren Eindruck der Kitesurf-EM am Strand von St. Peter Ording beschlossen sie, auf gesellschaftliche Verhältnisse in Form von Malerei zu antworten. In jahrelang umkämpften Farbschichten erzählen historische Figuren von Talcidminen, ringen arbeitslose Jugendliche mit Cpt. Kirk um einen Platz im Holodeck der Vernunft.


10.06. - 31.08.2018 Ausstellung Jens Rausch, Thorsten Dittrich, Mark Slavin

In ihren jeweiligen künstlerischen Positionen im Medium der Malerei erforschen die drei Hamburger Künstler Jens Rausch, Mark Slavin und Thorsten Dittrich die Ebenen der Realität. Sie untersuchen hierbei die Möglichkeiten einer Narration jenseits des linear Erzählten. Im konzeptuell Prozesshaften der Malerei entstehen so Werke, die die Durchdringung der Dinge des Lebens, des alchemistisch Naturhaften, des kaleidoskopisch gebrochenen Menschenbildes und einer imaginären Landschaft zum Thema haben. Ein weites Feld der Erforschung sinnlicher Wahrnehmung und intellektueller Durchdringung eröffnet sich.


04.11.2018 - 07.01.2019 Ausstellung Mitglieder des Husumer Kunstvereins
Anmeldeschluss 06.10.2018 - Aufbau 02.11. 15 Uhr - Abbau 07.01. 15 Uhr


Mitgliederversammlung Montag, 26.03.2018 um 18 Uhr. Einlass ab 17.30 Uhr.
Im Mehrgenerationenhaus/Familienbildungsstätte, Woldsenstr. 45-47


09.09. - 28.10.2018 35 Jahre Pole Poppenspäler


16.12.2018 Bildermarkt im Husumer Speicher: Mitglieder des Kunstvereins bieten ihre Arbeiten zum Verkauf an. 10 bis 17 Uhr.


Musik

Donnerstag, 8. März 2018: Konzert von Arne Jansen (Gitarre) und Eva Kruse (Bass) im Kulturkeller
Freitag, 19. Oktober 2018: Konzert von Insomnia Brass im Kulturkeller
Freitag, 16. November 2018: Konzert von Holz und Blech im Kulturkeller
Freitag, 14. Dezember 2018: Konzert von Kliema im Kulturkeller


Lesung

Literatursommer  Israel - 8. August 2018, Diakonisches Werk, Theodor-Storm-Str. 7, Husum. Beginn 19 Uhr.

Lizzie Doronliest aus „Sweet Occupation“
 
Lizzie Doron, geboren 1953 in Tel Aviv, studierte Linguistik, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr erster Roman ›Ruhige Zeiten‹ wurde mit dem von Yad Vashem vergebenenBuchman Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt sie den Jeannette Schocken Preis. In der Begründung der Jury heißt es: »Lizzie Doron schreibt über Menschen, die von ›dort‹ kommen, die den Holocaust überlebten und nun zu leben versuchen. In Israel. Fremd, schweigend, versehrt - und stets ihre Würde wahrend. Mit großer Behutsamkeit nähert die Autorin sich ihren Figuren und mit großem Respekt wahrt sie Distanz.«
 
Die Tragödie des Anderen zu verstehen, ist die Voraussetzung, um einander keine weiteren Tragödien zuzufügen - sagt die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron. Nachdem sie sich literarisch mit den Traumata der Holocaust-Generation auseinandergesetzt hat, wurde der israelisch-palästinensische Konflikt ihr großes Thema.
 
„Sweet Occupation“, dtv 2017
Die Begegnung mit dem Fremden – eine Begegnung mit dem Fremden in sich selbst
Fünf Männer in der Mitte ihres Lebens: Die verurteilten ehemaligen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil aus den besetzten Gebieten sowie die Israelis Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigert haben. Männer, die im Gefängnis saßen und, nachdem sie wieder freikamen, die »Friedenskämpfer-Bewegung« gründeten, entschlossen, ihrem Leben eine entschieden andere Richtung zu geben. Muhammad nahm Kontakt zu Lizzie Doron auf, und so traf sie diese Männer: Feinde, Widersacher. Palästinenser, die die Juden töten wollten, und Israelis, die sich geweigert hatten, ihr Land zu verteidigen. Ein Jahr lang hörte sie ihren Kindheitserinnerungen zu, lernte ihre Gefühle kennen, ihre Träume und Ängste, erfuhr von dem Moment, als sie anderen das Leben nahmen. Entstanden ist ein ergreifendes Dokument über einst Radikale, die dem sinnlosen Hass eine Perspektive entgegensetzen: Worte sind stärker als Molotowcocktails, Handgranaten oder Steine. Und Rettung bringen oft diejenigen, die nicht mit dem Strom schwimmen.
 
„Wie schon in ihrem letzten Buch "Who the Fuck is Kafka" blicken wir auch hier ins Innerste des israelisch-palästinensischen Konflikts. Das Ringen um Verständnis für die Traumata des Anderen, die großen Ängste und bescheidenen Träume und nicht zuletzt die kleinen Momente der Menschlichkeit zwischen der Autorin und ihren Gesprächspartnern - das alles überträgt sich beim Lesen unmittelbar.“ (NDR Kultur)

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein.


Sonstiges:


30.06.2018 "Kulturnacht Husum"


 *Änderungen vorbehalten

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